Top

Segnungsfeier der neuen Realschule

Freunde, Miteinander, Pause, Lernen, Bücher – die Impressionen aus dem neuen Schulhaus begrüßten das Publikum zur Segnungsfeier des neuen Schulgebäudes der Staatlichen Realschule Geisenfeld. Konrektor Wilfried Kraus ließ den Bildern aufrichtige Worte folgen, mit denen er die zahlreichen Ehrengäste zur Feier begrüßte. Wenn Verstand, Planung, Fachkompetenz, Verständnis und Herz aller Beteiligten zusammenarbeiten, kann Großes entstehen, nicht nur ein tolles, modernes Gebäude, sondern ein Hort des Miteinanders, der Vielseitigkeit und Toleranz, der Leistung und der Freude. Grußworte und Dank überbrachte Landrat Gürtner, der mit einem Rückblick ins Jahr 1972 daran erinnerte, dass eine Schule mit 3 Klassen und 4 Vollzeitlehrern zu einer Schule mit fast 900 Schülern imposant gewachsen sei. Für sie hat man moderne, funktionale Räume für die Bildung der kommenden Generationen geschaffen, in denen Freude und Erfolg Einzug halten sollen. Eine besonders einfühlsame Interpretation des bekannten Songs „Waving Flag“, mehrstimmig vorgetragen durch den Schulchor, ergriff das Publikum mit seiner intensiven Sehnsucht nach Freiheit. Paul Weber, Bürgermeister der Stadt Geisenfeld, bedankte sich wie alle Redner bei den am 66 Millionen-Projekt Beteiligten, für die kollegiale, fachkompetente und stets kooperative Unterstützung und Zusammenarbeit. Die Stadt Geisenfeld empfinde großen Stolz auf das moderne Gebäude, auf die klare Haltung zur Investition in Bildung und Zukunft unserer Kinder. Gemeinsam segneten Stadtpfarrer Dr. Andreas Ring sowie der Diakon der evangelischen Kirchengemeinde, Peter Kessler, das neue Domizil. Nach einem Auszug aus dem Matthäus Evangelium, sei die Schule wie das Salz der Erde, sie dürfe nie den Geschmack verlieren, sie sei wie das Licht der Welt und in dem neuen Gebäude sind die besten Voraussetzungen dafür gegeben. Mit Gottes Segen darf die Realschule nun in die Zukunft schreiten, auch wenn wegen der sehr sensiblen, irdischen Brandmeldeanlage auf den Weihrauch verzichtet werden musste. Den würdigen musikalischen Rahmen setzte dabei die Big Band und die Bläserklasse mit der feierlichen „Ode an die Freude“. „Ein Grundstein für Bildung und Zukunft als Wegbegleiter für die Schüler, für das Vertrauen in die Realschule“, so schätzte der Ministerialbeauftragte der Realschulen in Oberbayern-West, Herr Michael Heimes, den Neubau ein. Er kleide das pädagogische Herz in ein modernes bauliches Gewand. Dem schloss sich Architekt Stefan Hopfensperger an, der viele erstaunliche Fakten und Zahlen zum Bau Revue passieren ließ, den energieeffizienten, klimatisch angenehmen Charakter des Gebäudes, die gelungene Einbindung in das Gelände sowie die Galerie mit dem Blick über das offene Foyer als besondere architektonische Charakteristika hervorhob.
„Zusammen“, eine künstlerische Adaption des Fanta4 Songs, beeindruckend interpretiert von Schülern und Lehrern der RSG, schloss das gesamte Publikum ein, zog es mit seinen Rhythmen, mit der mitreißenden Choreo in seinen Bann und zeigte so das Motto für die Zukunft der Schule auf: GEMEINSAM. Gemeinsam will man dieses Haus mit Leben füllen, gemeinsam arbeiten, sich den Problemen und Aufgaben stellen, aber auch die Freuden und Erfolgserlebnisse teilen. Was es dazu an guten Wünschen braucht, moderierten Johanna und Anna eindrucksvoll. Die Wünsche der Schulfamilie wurden von den Schülersprechern an den schuleigenen Wunschbaum gehängt, der nun gemeinsam mit ihnen in die Zukunft gehen wird. Auch die anwesenden Ehrengäste konnten mit Mentimeter eine digitale Wunschwolke kreieren, die ebenfalls ihren Ast am Baum finden wird. Viele dieser Wünsche nannte auch Schulleiterin Sabine Billinger ihr Eigen, kleine und ganz große: Freunde finden und treffen, Lernen in Gemeinschaft in einem hochmodernen Gebäude, Geduld und Respekt, einen sicheren Ort, ein Zuhause finden. Und das alles nicht nur auf Papier, sondern im echten Leben. In diesem fand abschließend ein gemütlicher Imbiss für alle Anwesenden auf der Galerie statt, gefolgt von einer Schulausführung – Lernen, Bibliothek, moderne Technik, offene Lernlandschaften, alles aus nächster Nähe.